pneumatica

Blasinstrumente

Blasinstrumente eignen sich weniger zum zeitgleichen Singen und waren darum mehr bei höfischen Gelegenheiten und zum Tanzen gefragt.

Flöten und Pfeifen

Doppelpfeife
Die Doppelpfeife erlaubt erste Formen der Polyphonie

Flöten und Pfeifen gehörten zum Handwerkszeug vieler Spielleute, da sie relativ einfach zu bauen und zu spielen waren.
Besonders versierte Zeitgenossen können aus vielen Löchern pfeifen, wie nebenstehende Abbildung verdeutlicht.

Trompeten und Posaunen

Stabtrompeten
Der Zink ist eine Frühform der Posaune
haben in ihrer Bauart bis in die Gegenwart kaum größere Veränderungen erfahren.
Bei Jagden, Ein- und Umzügen, Turnieren und als Signalgeber konnte man ihre Klänge vernehmen.

Die Sackpfeife

Sackpfeife

wird auf den Sack gesteckt, durch Druck auf denselben entstehen Töne, die durch geschicktes Fingerspiel variiert werden können (siehe Bild).

Das Horn

Hornbildet gewissermaßen die Urform aller Trompeten. Ursprünglich war es noch ganz ohne Ventile und konnte folglich nur Naturtöne hervorbringen. Virtuose Spieler bekommen damit in den höchsten Lagen ganze Tonleitern geblasen.
Der Bezug zum Minnesang ist ebenfalls sehr alt und hat sich in der Redensart erhalten, jemand müsse sich noch "die Hörner abstoßen".

Die Orgel

Portativkam aus Byzanz nach Westeuropa.
Sie war damals seltener in Kirchen, sondern häufiger als kleines tragbares Portativ bei Tanzveranstaltungen anzutreffen. Im Prinzip also die E-Gitarre von damals (die inzwischen auch allmählich in Kirchen anzutreffen ist…)

Wo mit Ausdauer und Erfolg geminnt wird, lässt sich nach einigen Jahren der Nachwuchs auch wie Orgelpfeifen aufstellen.

Die Amphore

Amphorenreihein den Minnesänger umgefüllt verhilft ihm, anfängliche Hemmnise bei zu mangelhaft empfundener stimmlicher Begabung zu überwinden und dennoch laute Klänge von sich zu geben.
Geleert kann sie durch Überblasen auch als Instrument genutzt werden.