cordata

Streich- und Zupfinstrumente

Streich- und Zupfinstrumente heißen so, weil die Tonerzeugung bei ihnen durch sanftes Streichen (meist mit einem Bogen) oder zartes Zupfen (in der Regel an den Saiten des Instruments) erfolgt.

Die Fiedel

Image removed.war das am häufigsten abgebildete und wohl auch wichtigste Instrument der Spielleute. Es gab zahlreiche verschiedene Bauformen und Stimmungen. Praktisch: Man kann zum Fiedeln auch tanzen und singen - etwas Übung vorausgesetzt. Zunächst wurde wohl nur gezupft. Der Streichbogen kam erst im 11. Jahrhundert über das arabische Spanien oder Byzanz nach Europa.

Die Drehleier

Image removed.auch „organistrum“ oder „Symphonia“ genannt, ermöglichte ein mehrstimmiges Spiel.

Ein drehendes Rad lässt die Saiten schwingen, die durch 6-8 Tasten in der Tonhöhe variiert werden.

Die Leier

Image removed.war schon in der Antike gebräuchlich. (Man stelle sich nur Homer ohne Leier vor - undenkbar!)

Aus dem Keltenland stammt der Crwth, eine Leier mit Griffbrett, die man auch streichen konnte.

Edle Nachfolgerin der Leier ist die Harfe.

Die Zither

Image removed.hat nichts mit Zittern zu tun, sondern ist gewissermaßen eine Leier auf einem Brett.

Auch von ihr gibt es verschiedene Ausführungen, am bekanntesten das Psalterium.

Die Laute

Image removed.war damals wohl eher leise, denn sie hatte in Europa meist nur einen schlanken, keulenförmigen Corpus (im Gegensatz zu den heute verbreiteten runden orientalischen Lauten).

Seit dem 14. Jh. verdrängte sie die Harfen und Zithern.

Ihre Nachfolgerin, die Gitarre, ist aus dem modernen Minnesang kaum wegzudenken.

Die Dame

Image removed.Wenn sie sanft gestreichelt oder an den richtigen Stellen zart gezupft wird, können auch ihr die lieblichsten Laute entlockt werden.

Allerdings benötig dieses Instrument viel Einfühlungsvermögen und ist leicht verstimmt, weshalb der Einsatz bei öffentlichen Konzerten sehr selten ist.